Allein die Aussicht macht De Hoop zu etwas ganz Besonderem
Sie gehören zweifellos zu den charakteristischsten Bauwerken der Stadt: die Windmühlen. Jedes Wochenende können Sie sie von innen besichtigen. Wir haben Ton van den Heuvel, den Müller der molen De Hoop am Dalemwal, besucht.
Wie lange sind Sie schon Müller in De Hoop?
Ich habe 2012 angefangen. Ursprünglich bin ich Schreiner, und das passte gut zu mir, denn einige Dinge mussten renoviert werden. Die Mühle hat sich in den vergangenen Jahren auch nicht viel gedreht. Als Junge habe ich manchmal die Mühle besucht, weil der Vater eines Kameraden dort arbeitete. Als ich in Rente ging, begann ich mich wieder dafür zu interessieren. Dann belegte ich einen Kurs und erhielt mein Müllerzertifikat.
Erzählen Sie uns etwas über die Geschichte von De Hoop?
Die Vorgängerin - eine einfachere Version - dieser Mühle stand bereits 1634 an dieser Stelle. Diese Mühle steht hier seit 1764. Sie war lange Zeit eine Verbrauchsmühle. Später stellte sie Viehfutter her. Sie hatte einen Motor, der sie auch bei Windstille antrieb, aber der ist nicht mehr vorhanden.
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Was macht diese Mühle so besonders?
Die Konstruktion und der Betrieb an sich unterscheiden sich nicht von anderen Mühlen, aber allein die Aussicht macht De Hoop natürlich zu etwas Besonderem. Sie blicken über den Fluss, über den Deich, auf das Dalempoort; die Skulptur ist sehr beeindruckend. Nicht umsonst werden in De Hoop viele Hochzeitsmeldungen gemacht. Es wurden sogar schon Leute in der Mühle getraut. Die Mühle selbst ist noch voll funktionsfähig. Alles ist vorhanden und funktioniert. Wenn ich einen Sack Weizen hineinwerfe, wird sie mir Mehl geben.
Haben Sie viel Anfahrt?
Es ist jeden Tag anders, aber vor allem bei schönem Wetter kommen ziemlich viele Leute, um zuzusehen. Ich bin durchschnittlich fünf Tage pro Woche hier und mindestens jedes Wochenende. Samstags bin ich von 10 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von 10 Uhr bis 16 Uhr hier. Die Tür ist immer offen, wenn ich hier bin, und es ist auch möglich, mich nach Vereinbarung zu besuchen. Es ist gut für die Mühle, wenn sie viel läuft. Ruhe rostet; alte Dinge müssen in Bewegung bleiben. Ich selbst passe da gut rein, haha! Übrigens, während des Symposions 2015 war Prinzessin Beatrix zu Besuch, als sie sich die Kunstwerke am Kai ansah.
Molen De Hoop ist jedes Wochenende geöffnet: Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr.